Geschichte der Standseilbahn

Nachdem schon 1877 zwischen Lausanne und Ouchy die erste Standseilbahn der Schweiz eröffnet wurde, erteilte der Bundesrat am 7. Juli 1888 die Betriebsbewilligung für die erste elektrisch betriebene Standseilbahn auf den Bürgenberg.

Initiator war der Hotelpionier Franz Josef Bucher-Durrer, der die Bahn baute, damit die Gäste bequemer als mit Maulesel und Fuhrwerk zu seinen Bürgenstock Hotels reisen konnten. Den Strombedarf für die Standseilbahn deckte bis 1995 ein an der Engelberger Aa gebautes Elektrizitätswerk.

Die Streckenführung auf dem steilen und felsigen Gelände von Kehrsiten bis zu den Bürgenstock Hotels (874 m.ü.M.) war nicht ganz einfach zu bewältigen. Die Bahn wurde deshalb eingleisig gebaut, mit einer Ausweiche in Form eines Halbbogens für das Kreuzen der beiden Wagen. Das war ein Novum und der durchgehende, umsteigefreie Betrieb konnte erst aufgenommen werden, nachdem eine Expertise die Sicherheit des Ausweichbetriebes festgestellt hatte.




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